So setzen Sie die Daten zur Überwachung von Gasen für Ihre Zwecke ein

So setzen Sie die Daten zur Überwachung von Gasen für Ihre Zwecke ein

Ryan Cantwell | Freitag, 26. Juni 2020

Vermutlich geht es Ihnen wie den meisten Menschen und Sie sind so gut vernetzt wie nie zuvor. Ihr Smartphone zeigt Ihnen Ihren Standort an und warnt Sie vor Verzögerungen auf Ihrem Weg zur Arbeit. Ihre App zur Aufzeichnung Ihrer Aktivitäten verfolgt jeden Ihrer Schritte und sagt Ihnen, wie viele Sie noch machen müssen, um Ihr Tagesziel zu erreichen. Ihr Smart-TV merkt sich sogar Ihren Filmgeschmack, um Ihnen entsprechende Filme empfehlen zu können.

Was haben all diese Technologien gemeinsam? Sie alle nutzen Daten, um Ihre Entscheidungen zu beeinflussen. Diese Funktion ist auf vielen verschiedenen Geräten vorhanden, auch auf Gaswarngeräten.

Gaswarngeräte verfügen über immer mehr Funktionen und können große Mengen wertvoller Daten speichern. Auf diese Weise erhalten Sie mehr Informationen als jemals zuvor. Über mehr Daten zur Überwachung von Gasen zu verfügen, ist von Vorteil, allerdings fühlt es sich nicht so an, wenn man nicht weiß, wie man sie nutzen soll. Oft ist es nicht einfach, anhand der Zahlen die Ereignisse im Einsatz nachzuvollziehen, mal ganz zu schweigen von der Nutzung der Daten für zukünftige Entscheidungen. Die Identifizierung des Trägers des Gaswarngeräts mit der Nummer 176 (von über 400 Geräten), das einen H2S-Alarm ausgelöst hat, kann zu einer manuellen und mühsamen Aufgabe werden.

Zum Glück sind Sie dabei nicht allein. Es gibt Werkzeuge für die Organisation der Daten zur Überwachung von Gasen, sodass Sie einen Überblick erhalten und wichtige Daten extrahieren können, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

So können Sie Ihre Daten nachverfolgen

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zur Überwachung von Gasen

Display-Alarm am Ventis Pro5

Lernen Sie, welche Messwerte Sie für Ihr
Programm zur Überwachung von Gasen unbedingt nachverfolgen müssen.

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Es gibt Software für die Überwachung von Gasen, die Administratoren die Zuweisung von „Benutzern“ und „Standorten“ zu den Geräten ermöglicht, um auf diese Weise die Daten sortieren und kennzeichnen zu können. Falls allerdings ein Mitarbeiter jeden Tag ein anderes Gaswarngerät bei sich trägt und sich viel am Standort hin und her bewegt, kann diese Lösung sehr arbeitsintensiv werden.

Die bessere Variante wäre in einem solchen Fall ein Gaswarngerät, das täglich wechselnde Benutzer und die jeweiligen Positionen speichern kann, beispielsweise das Ventis® Pro5 Mehrgas-Warngerät mit iAssign®-Technologie. Mit dem Ventis Pro5 und der iAssign-Technologie muss der Benutzer nur sein iAssign-Tag mit seinem Gaswarngerät verbinden, um so seinen Namen drahtlos im Gerät zu speichern. Wenn er sich anschließend in der Anlage hin und her bewegt, registriert sein Gaswarngerät automatisch seine Position, sobald er in Reichweite eines iAssign® Beacon kommt. Dieses Bluetooth-Gerät übermittelt Positions- und Zugriffsdaten an das Gaswarngerät.

Alle vom Gaswarngerät erfassten Daten werden mit Namen und Position des Mitarbeiters verknüpft, sodass Sie auf einen Blick sehen können, wer das Gerät bei sich trug und wo er sich befand, als ein Alarm ausgelöst wurde. Dies erleichtert es Ihnen, anhand der Daten zur Überwachung von Gasen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

iAssign in Aktion

So können Sie das Ventis Pro5 mit iAssign-Technologie verwenden, um die von Ihnen erfassten Daten zur Überwachung von Gasen besser zu verstehen. Hier ein Beispiel: Mike H. arbeitet in der Wartungsabteilung und verbindet jeden Morgen sein Gaswarngerät, sofort nachdem er es sich bei der Werkzeugausgabe abgeholt hat, mit seinem persönlichen iAssign Tag, den er an seinem Helm befestigt hat. Heute wird Mike in Zone 1 Reparaturen ausführen. Sobald er in diesem Bereich eintrifft, empfängt Mikes Gaswarngerät per Bluetooth die Positionsdaten eines an der Wand montierten iAssign Beacon. Jetzt ist im Gerät gespeichert, dass alle Daten von Mike H. in Zone 1 stammen. Später begibt sich Mike in Zone 6 und sein Gaswarngerät markiert die Messwerte mit seiner neuen Position.

Wenn Mike am Ende des Arbeitstags sein Gerät mit der Docking Station verbindet, werden alle Daten und die Positionen, an denen er tagsüber in der Anlage gearbeitet hat, mit seinem Namen markiert. Dank der Erfassung und Kennzeichnung von Mikes Benutzerdaten können anhand der Daten ganz einfach entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Falls beispielsweise Mike und seine Kollegen John und Jamie in dieser Woche alle hohe H2S-Alarme in Zone 1 registrierten, ist das ein Zeichen für Sie, diese Positionen zu überprüfen und eventuell Reparaturen zu veranlassen.

Wie funktioniert die iAssign-Technologie?

Die Ventis Pro5 Gaswarngeräte nutzen Near Field Communication (NFC), um die Daten eines im Vorfeld programmierten iAssign-Tags auszulesen. Bei NFC handelt es sich um die gleiche Technologie, die Ihnen das Bezahlen an der Kasse dadurch ermöglicht, dass Sie Ihre Kreditkarte an das Lesegerät halten. Oder das Bezahlen an einem Getränkeautomat, indem Sie Ihr Smartphone an das Lesegerät halten oder das Übertragen von Bildern und Dateien von einem Smartphone auf ein anderes mit nur einem Tastendruck. Mithilfe von NFC kann ein Ventis Pro5 schnell die Daten der iAssign Tags lesen, ohne dass der Bediener hierfür eine einzige Taste drücken müsste.

iAssign Tags sind klein, leicht und benötigen keinen Akku. Außerdem sind sie auch für raue Umgebungen im Freien geeignet. Die Tags lassen sich bei Bedarf kontinuierlich überschreiben oder sperren, damit sie nicht umprogrammiert werden können. Sie funktionieren mit dem Ventis Pro5 und lassen sich über ein Smartphone oder Tablet mit Android-Betriebssystem innerhalb von Sekunden programmieren. Die kostenlose iAssign App kann aus dem Google Play Store heruntergeladen werden.

iAssign Beacons funktionieren mit der gleichen Bluetooth-Technologie, die auch Konsumgüter nutzen. Nur wird sie hier zur Bereitstellung von Positionsdaten für tragbare Gaswarngeräte genutzt. Der iAssign Beacon wurde für den Einsatz in den härtesten und gefährlichsten industriellen Umgebungen konzipiert und verfügt über die Schutzklasse IP65. Der Betriebstemperaturbereich von iAssign Beacons liegt zwischen -40 ºC und 50 ºC. Sie sind für die Verwendung an gefährlichen Orten der Klasse I, Division 1 oder in Klasse 1, Zone 0 zertifiziert. Ein iAssign Beacon bietet eine kontinuierliche Betriebsdauer von 4 Jahren und benötigt hierfür nur zwei AA Lithium-Einwegbatterien.

Ihre Daten zur Überwachung von Gasen können Ihnen wertvolle Einblicke zu Ihren Standorten und Mitarbeitern liefern – Sie benötigen lediglich die richtigen Werkzeuge, um die Daten zu analysieren und sie entsprechend zu verwerten.

Erfahren Sie mehr darüber, welche Vorteile Ihnen das Ventis Pro5 und die iAssign-Technologie bieten können.