Warum Sie ein System zur Überwachung allein arbeitender Personen brauchen

Warum Sie ein System zur Überwachung allein arbeitender Personen brauchen

Tae-Yeon Won | Dienstag, 28. Juli 2020

An einem ganz gewöhnlichen Dienstagnachmittag senden Sie einen Wartungsvertragspartner zu einer Außenstation, um für einige Ihrer Geräte eine Routineüberprüfung durchführen zu lassen. Ihr Vertragspartner fährt zur nächsten Zugangsstraße, parkt sein Fahrzeug und geht zum Standort hinüber. Dort angekommen warnt ihn sein Gaswarngerät für den persönlichen Schutz vor hohen Konzentrationen gefährlicher Gase. Er weiß, dass er Verstärkung rufen sollte, doch es könnte eine weitere Stunde dauern, bevor ein Kollege zur Hilfe kommt. Er hatte mit diesem Problem schon früher einmal zu tun und glaubt, es schnell beheben zu können. Er stellt den Alarm an seinem Gerät stumm, beugt sich hinunter, um mit der Arbeit zu beginnen, und wird von den Gasen übermannt.

Als Sie am nächsten Tag immer noch nichts von dem Vertragspartner gehört haben, fragen Sie bei seinen Kollegen nach. Keiner hat ihn gesehen. Sie erinnern sich daran, dass er allein zu einem Ihrer abgelegenen Standorte unterwegs war, als Sie ihn das letzte Mal gesehen haben. Sie schicken jemanden los, der nach ihm sehen soll – doch mittlerweile ist es schon zu spät.

Sie denken daran, wer der Familie des Mitarbeiters die schlimmen Nachrichten überbringen soll und was Sie anders machen würden, wenn Sie nur die Uhr zurück drehen könnten.

Manuelle Rückmeldungen sind kein Überwachungssystem für allein arbeitende Personen

Situationen wie diese sind für allzu viele allein arbeitende Personen grausame Realität. Allein arbeitende Personen wie Auftragnehmer, Arbeiter für Öl- und Gaspipeline Upstream und Midstream, Arbeiter an Versorgungsleitungen und viele mehr sind den gleichen Gefahren ausgesetzt wie ihre Kollegen in den Anlagen. Aber im Gegensatz zu diesen können sie nicht darauf vertrauen, dass ein Mitarbeiter oder ein Passant ihnen im Notfall zu Hilfe kommt. Wenn sie bei der Arbeit in Gefahr geraten, kann es Stunden oder sogar Tage dauern, bis Hilfe naht. Dieses unabhängige Arbeiten, das viele von ihnen sehr schätzen, ist genau das, was diese Art zu arbeiten auch so gefährlich macht.

Viele Unternehmen verlassen sich bei ihren Richtlinien für allein arbeitende Personen auf manuelle Rückmeldungen, d. h. die Mitarbeiter melden sich in regelmäßigen, vorher festgelegten Intervallen bei ihren Sicherheitsbeauftragten, um ihren Status zu bestätigen. Wenn Sie sich auf manuelle Rückmeldungen verlassen, sind Ihre Mitarbeiter in Gefahr. Was machen Sie beispielsweise, wenn sich ein Mitarbeiter mal nicht meldet? Gehen Sie davon aus, dass er es vergessen hat? Oder rufen Sie Hilfe und hoffen, dass es kein Fehlalarm ist? Von Ihrer Entscheidung hängt ab, ob es zu einer Tragödie kommt oder ob der Mitarbeiter wieder sicher nach Hause zurückkehrt.

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Abgesehen davon nehmen manuelle Rückmeldungen wertvolle Zeit in Anspruch. Auch wenn es jedes Mal nur etwa eine Minute dauert, summiert sich das viel schneller, als man es für möglich hält. Falls sich Ihre Mitarbeiter fünfmal am Tag melden, 20 Tage im Monat und das bei einem Team von 12 Personen, verlieren Sie dadurch pro Monat 20 wertvolle Arbeitsstunden – ganz abgesehen von der geringeren Produktivität in den Minuten vor und nach den Rückmeldungen.

In manchen Teilen der Erde sehen die Vorschriften für allein arbeitende Personen vor, dass Unternehmen in regelmäßigen Intervallen den Status ihrer allein arbeitenden Personen kontrollieren müssen und diese am Ende jeder Schicht entweder persönlich treffen oder verbal mit ihnen kommunizieren. Die Gewährleistung des Schutzes allein arbeitender Personen stellt die Verantwortlichen vor besondere Herausforderungen und das obwohl wir in einem Zeitalter der ständigen Vernetzung leben. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass Mitarbeiter ja über Mobiltelefone verfügen und damit Hilfe rufen könnten. Tatsächlich gibt es jedoch viele Situationen, in denen es nicht sicher oder gegen die Vorschriften ist, bei der Arbeit ein Mobiltelefon bei sich zu führen. Auch wenn ein Mitarbeiter ein Mobiltelefon bei sich trägt, garantiert das noch lange keine Sicherheit. Oft halten sich allein arbeitende Personen in weit abgelegenen Bereichen auf, in denen kein Netz verfügbar ist, was Hilferufe mit dem Mobiltelefon oder über eine speziell für allein arbeitende Personen entwickelte Smartphone-App unmöglich macht.

Damit Sie im Hinblick auf die Sicherheit nicht in diese Falle tappen, benötigen Sie eine Richtlinie für allein arbeitende Personen, die sich nicht auf manuelle Rückmeldungen verlässt, da diese leicht übersehen werden können. Und auch nicht auf Mobiltelefone, da diese nicht immer Netzabdeckung haben. Stattdessen sollten Sie einem Überwachungssystem für allein arbeitende Personen vertrauen, das mehrere Vernetzungsmöglichkeiten bietet, die hinsichtlich der Sicherheit eigens auf die besonderen Herausforderungen ausgelegt sind, mit denen allein arbeitende Personen täglich konfrontiert werden.

Werkzeuge für allein arbeitende Personen

Viele Geräte, darunter auch persönliche Gaswarngeräte, bieten die Möglichkeit zur Vernetzung, um Daten zur Arbeitsumgebung eines Mitarbeiters an die für die Sicherheit zuständigen Mitarbeiter am Standort zu übertragen. Zwar stellen diese Vernetzungsfunktionen im Hinblick auf die Gewährleistung der Sicherheit und den Schutz unserer am stärksten exponierten Mitarbeiter einen großen Fortschritt dar, doch nicht alle vernetzten Geräte bieten das gleiche Maß an Schutz.

Damit Ihre Mitarbeiter auch wirklich über die erforderliche Rettungsleine zur Sicherheit verfügen, müssen Sie bei Geräten für allein arbeitende Personen auf folgende Punkte achten:

  • Integrierte Lösung – Viele am Markt erhältliche Geräte für allein arbeitende Personen bieten nur eine Funktion. Sie verfügen entweder über GPS-Tracking oder eine Notruftaste oder einen Alarm bei einer Verletzung des Mitarbeiters oder eine Überwachung von Gasen mit Live-Überwachung – allerdings benötigen allein arbeitende Personen meist alle diese Funktionen in einem Gerät. Je mehr Geräte ein Mitarbeiter bei sich tragen muss, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eines verloren geht, vergessen wird oder einfach der Akku leer ist. Wenn Sie in ein Gerät investieren, das die Sicherheit für allein arbeitende Personen verbessert, sollten Sie sich für eines entscheiden, das alle erforderlichen Funktionen in sich vereint.
  • Automatische Rückmeldungen – Ein Überwachungssystem für allein arbeitende Personen soll das Leben Ihrer Mitarbeiter einfacher und sicherer machen. Eine Möglichkeit hierfür besteht darin, auf manuelle Rückmeldungen zu verzichten und dafür automatische Rückmeldungen zu ermöglichen. Es gibt bereits bestimmte Gaswarngeräte und Systeme für allein arbeitende Personen, die automatisch und in Echtzeit aktuelle Daten zu Position, Gefahren durch Gas und den Status des Mitarbeiters an einen Sicherheitsbeauftragten übermitteln können.
  • Automatische und ausfallsichere Konnektivität – Allein arbeitende Personen werden oft an extrem abgelegene Orte geschickt, an denen es nur schlechte oder gar keine Netzabdeckung gibt. Falls sich Ihre allein arbeitenden Personen allein auf die Netzabdeckung ihres Mobiltelefons verlassen, stehen sie irgendwann ohne Rettungsleine da. Sollte dieser Fall eintreten, ist die allein arbeitende Person wirklich allein und die Sicherheitsbeauftragten haben keinen Überblick darüber, welchen Gefahren diese Mitarbeiter ausgesetzt sind oder wo sie sich genau befinden. Kommt es zu einer gefährlichen Situation, beispielsweise zu einem HS2-Alarm und niemand antwortet, wüsste das Sicherheitspersonal nicht, dass es Hilfe schicken muss. Deswegen ist es von entscheidender Bedeutung, dass Ihre Geräte für allein arbeitende Personen eine automatische und ausfallsichere Vernetzung über ein anderes Verfahren bieten. Mobilfunk- und Satellitenverbindung stellen eine ideale Kombination dar, um zu gewährleisten, dass ein Mitarbeiter auch an extrem abgelegenen Orten immer noch vernetzt ist.
  • Live-Überwachung und Alarme – Sie benötigen eine Live-Überwachung, damit Sie jederzeit darüber informiert sind, wo sich ein Mitarbeiter aufhält. Zusätzlich sollte das Gerät Alarme in Echtzeit bieten. Natürlich hat niemand die Zeit, ständig eine Karte mit den Positionen der Mitarbeiter zu überwachen. Daher sollten Sie eine Lösung für allein arbeitende Personen wählen, die Alarme per E-Mail oder Textnachricht versendet, die sofort Ihre Aufmerksamkeit erregen. Diese Alarme müssen den Namen des Mitarbeiters enthalten, seine Position und den Grund für den Alarm – ob es sich um einen Alarm aufgrund einer Verletzung handelt, eine Panik-/Notfallsituation oder um eine Belastung durch Gas.
  • Infrastruktur für die Vernetzung von Geräten – Die meisten Überwachungssysteme für allein arbeitende Personen übertragen die Daten über ein Gateway zurück an die Sicherheitsbeauftragten in der Anlage. Leider benötigen manche dieser Gateways zusätzliche Infrastruktur, die allerdings nur jeweils wenige Geräte abdeckt. Dank der heutigen Technologie sollten sich die Geräte mit nur einem Gateway vernetzen lassen, was Kosteneinsparungen in Höhe von mehreren Tausend Euro ermöglicht.
  • Automatische Konnektivität – Das Leben allein arbeitender Personen ist schon hart genug, machen Sie es ihnen nicht noch schwerer, indem Sie ihnen auch noch die Fehlersuche bei Vernetzungsproblemen aufladen. Das beste Überwachungssystem für allein arbeitende Personen vernetzt automatisch die im Einsatz eingeschalteten Geräte mit Cloud-Überwachungssystemen, sobald diese Geräte aktiviert werden – ganz ohne Ihr Zutun.
  • Keine Wartung – Halten Sie nach einem System für allein arbeitende Personen Ausschau, das über einen wartungsfreien Gateway verfügt – es sollte über eine Stromversorgung wie ein Fahrzeug verfügen, sodass kein Aufladen oder Kabel erforderlich sind.

Sie tragen eine große Verantwortung für die Sicherheit und das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter. Zum Glück müssen Sie diese Last nicht alleine tragen. Werden Geräte für allein arbeitende Personen wie der TGX™ Gateway mit dem Ventis® Pro5 Mehrgas-Warngerät kombiniert, bieten sie Ihren Mitarbeitern eine Rettungsleine zur Sicherheit, um Situationen wie die hier geschilderte zu vermeiden. Da ständig jemand ein wachsames Auge auf Ihre Mitarbeiter hat, werden Sie später niemals mit Schuldgefühlen oder dem Gedanken „Hätte ich doch nur gewusst, dass er Hilfe braucht“ leben müssen.

Bei sorgfältiger Auswahl des Überwachungssystems für allein arbeitende Personen können Sie ganz gelassen bleiben, denn Sie haben jederzeit im Blick, womit Ihre Mitarbeiter konfrontiert sind, auch wenn sie meilenweit von Ihnen weg sind.

Schützen Sie Ihre allein arbeitenden Personen mit dem TGX Gateway.