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So gut Sie sich auch durch Übungen in Ihrem Betrieb oder zuverlässige Ausrüstung auf Notfälle vorbereitet haben, es gibt immer Faktoren, die sich Ihrer Kontrolle entziehen.

Deshalb ist es so wichtig, Reaktionspläne zu haben, die die Gefahr menschlicher Fehler minimieren und es Ihnen ermöglichen, die Informationen zu sammeln, die Sie bei einem Vorfall zur Rettung und Reaktion benötigen. Geschwindigkeit und Genauigkeit sind die Schlüsselfaktoren, wenn es um das Leben Ihrer Mitarbeiter und der Menschen in den umliegenden Gemeinden geht – das bedeutet, dass jetzt der Zeitpunkt ist, an dem Sie einen Katastrophenschutzplan aufstellen sollten.

Lassen Sie uns ein Notfallszenario betrachten und die Art, wie das Sicherheitspersonal auf eine ungeplante Freisetzung von Gas reagiert hat.

Herausforderungen bei Notfalleinsätzen

Kurz nach Arbeitsbeginn ist auf der Nordseite einer Industrieanlage ein Lagertank eingestürzt. Dadurch wurde eine unbekannte Menge gefährlicher Gase freigesetzt, von denen eine Explosions- und Vergiftungsgefahr für Mitarbeiter und umliegende Gemeinden ausgehen könnte.

Diese Szene zeigt einige der Schwierigkeiten, denen sich Sicherheitspersonal wie Feuerwehrkommandanten, Sicherheitsmanager und Sicherheitstechniker bei einem Notfall in einer Industrieanlage ausgesetzt sehen und die Fragen, die folgen könnten:

  • Wann begann der Austritt?
  • Um welches Gas handelt es sich und welche Menge wurde bisher freigesetzt?
  • In welche Richtung bewegt sich die Gasfahne?
  • Wer wird betroffen sein? Wer war dem Gas bereits ausgesetzt?
  • Wie kann ich mein Team und die umliegenden Gemeinden schützen – können die Menschen vor Ort Schutz suchen oder sollte ich eine Evakuierung anordnen? Wie kann ich unser Werk schützen?

Die Antworten auf diese Fragen können Klarheit in die Situation bringen, so dass Sie die richtigen Notfallmaßnahmen ergreifen, die Bedrohung stoppen und die erforderliche Nachverfolgung durchführen können.

Aber wo finden Sie diese Informationen? Nachstehend finden Sie die drei Punkte, die Sie bei der Aufstellung eines Notfallplans unbedingt berücksichtigen müssen.

1. Kommunikation und Zugänglichkeit der Informationen

Für die Einsatzkräfte und alle Betroffenen ist es extrem wichtig, die Lage schnell einschätzen und kommunizieren zu können.

In unserem Szenario treffen Ersthelfer am Ort des Geschehens ein und legen Ventis Pro5 Gaswarngeräte für den persönlichen Schutz an. Um den Lagertank herum und in den umliegenden Gemeinden werden Radius BZ1 Bereichsüberwacher und RGX Gateways aufgestellt, um die Situation kontinuierlich in Echtzeit zu überwachen und eine zweite Abwehrlinie aufzubauen.

Die Geräte beginnen unmittelbar nach ihrer Aufstellung, ständig Gasmesswerte und Echtzeitdaten zwischen den Ersthelfern auszutauschen. So werden die Gefahren vor Ort besser erkennbar, während das Sicherheitspersonal einen sicheren Abstand einhalten kann.

Durch die gleichzeitige Alarmierung und visuelle Zusammenfassungen erfährt das Notfallteam, wer Hilfe benötigt, wo sich die Person befindet, welchen Gefahren sie ausgesetzt ist, etc. und kann dadurch die Rettung so sicher und effizient wie möglich durchführen.

Um sicherzugehen, dass alle Beteiligten ständig über aktuelle Informationen zur Freisetzung verfügen, werden in iNet Now konfigurierbare mobile Warnmeldungen eingerichtet, die Ersthelfer bei einer Veränderung der Bedingungen benachrichtigen.

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2. Vorhersage der Gefahrenzone

Die von Sensoren erfassten Gasmesswerte und lokalen Wetterdaten werden außerdem in SAFER One, eine Software zur Erstellung dynamischer Ausbreitungsmodelle, eingespeist, die ein Modell der Gasfreisetzung und des für die kommenden zwei Stunden zu erwartenden Gasausbreitungspfads erzeugt. Mit diesen Einblicken können Betreiber das Risiko weiterer Störfälle reduzieren und Ersthelfern die Informationen zur Verfügung stellen, die diese benötigen, um Straßensperren, Evakuierungszentren, Einsatzleitstellen sowie Dekontaminations-, Triage- und Bereitstellungsflächen einzurichten.

Mit SAFER One erhalten Sie ein Echtzeit-Ausbreitungsmodell, das sich ständig an die Bedingungen vor Ort anpasst, indem es Daten von Gassensoren, Wetterstationen und lokalen Verkehrsmustern kombiniert. Durch die automatische Erfassung sich verändernder Faktoren werden in Ihrem Notfallplan keine manuellen Berechnungen und Einschätzungen benötigt. Das Sicherheitspersonal verfügt so im Notfall über fundierte Informationen für den Schutz der Teams, der umliegenden Gemeinden und der Umwelt.

3. Störfallberichte und Nachverfolgung

Nachdem die Notfallsituation durch die Eindämmung der Gefährdung erfolgreich abgeschlossen und sichergestellt ist, dass sich alle an einem sicheren Ort befinden, möchten Sie sich keinesfalls noch um lästige, zeitaufwändige Büroarbeit kümmern. Allerdings sind die Einsichten, die Sie aus den Daten Ihrer Gaswarntechnik gewinnen können, extrem wertvoll für Complianceberichte und Störfallvorsorge.

Managementsoftware für Gaswarngeräte, wie iNet Control kann Sie bei der Automatisierung von Berichten unterstützen, so dass Sie sich stärker darauf konzentrieren können, wie sich eine Wiederholung von Expositionen vermeiden lässt und weniger Zeit damit verbringen müssen, Daten auf Suche nach den wesentlichen Informationen zu durchforsten. Sie können sämtliche Aufzeichnungen, Datenprotokolle und Alarmdaten Ihres Standorts auf einem einfach zugänglichen Dashboard ansehen.

Ohne diese Kombination aus vernetzter Hardware und intelligenten Cloud-Lösungen müsste dieser Kunde wesentlich mehr Personal mobilisieren und wäre auf manuell durchgeführte Modellberechnungen angewiesen, um die Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden zu verstehen.

Da das Team jedoch für die Gefahrenabwehr in Lösungen von Industrial Scientific investiert hatte, wurde Zeit gespart, die richtigen Einblicke gewonnen und sofort gehandelt, um die eigenen Mitarbeiter und die umliegenden Gemeinden zu schützen.

Sprechen Sie mit einem unserer Experten, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Ihren Notfallplan verbessern können.