Neue Gaswarngeräte mit Mobilfunkverbindung vereinfachen die Vernetzung

Neue Gaswarngeräte mit Mobilfunkverbindung vereinfachen die Vernetzung

Tae-Yeon Won | Dienstag, 26. Januar 2021

Auf den Experten für den Arbeitsschutz lastet im Augenblick die gesamte Verantwortung. Neben den herkömmlichen Herausforderungen für die Sicherheit führen die aufgrund der COVID-19-Pandemie veränderten Abläufe zu neuen Bewegungsmustern innerhalb einer Anlage. Da manche Mitarbeiter nun im Home-Office arbeiten und andere unter neuen Bedingungen vor Ort, ist es heute noch schwerer, den Überblick zu behalten.

Zum Glück leben wir in einer Ära der Vernetzung. Wenn sich aufgrund von Veränderungen neue Herausforderungen ergeben, bietet die Vernetzung eine einfache Lösung.

Wie auch im Privatleben ist hier die sofortige Verfügbarkeit aller wichtigen Daten ein hervorragender Ausgangspunkt – in diesem Fall kritische Informationen zur Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und der Anlage. Schließlich besteht der erste Schritt zur Lösung jedes Problems darin, das Problem an sich erkannt zu haben.

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Im Industrial Internet of Things (IIoT) vernetzte Geräte wie Gaswarngeräte lassen sich mit Software für die Live-Überwachung verknüpfen und bieten auf diese Weise Echtzeit-Übersichten zu den Ereignissen in Ihrer Anlage, angefangen bei gefährlichen Gaskonzentrationen und Gerätestatus bis hin zum Status von Mitarbeitern und deren Position.

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bei der Überwachung von Gasen

Display-Alarm am Ventis Pro5

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Die Erweiterung Ihres Gaswarngeräteprogramms um vernetzte Gaswarngeräte und Live-Überwachung ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die zur Vernetzung Ihres Standorts erforderlichen Informationen – ganz unabhängig von Ort und Zeit. Hierfür ist lediglich ein vernetztes Gaswarngerät und eine Software für Live-Überwachung erforderlich. Mit dieser Vernetzung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Abläufe in Ihrer Anlage und werden bei Ereignissen sofort per Textnachricht oder E-Mail-Alarme informiert. Im Notfall können Sie schnell und effizient mithilfe von Alarmen reagieren, die Namen, Position und Alarmstatus eines Mitarbeiters enthalten. Sobald ein Mitarbeiter Hilfe benötigt, werden Sie darüber informiert.

Glücklicherweise bringt diese Vernetzung keine weitere Komplexitäten mit sich. Neue Vernetzungsoptionen für Gaswarngeräte wie LTE-Mobilfunktechnologie ermöglichen die Vernetzung von Mitarbeitern ohne komplizierte Einrichtung oder eine Beteiligung der IT-Abteilung. Wenn Sie die zuverlässige, landesweit verfügbare Mobilfunktechnologie für die Vernetzung Ihrer Mitarbeiter verwenden, erleichtert dies die Verwaltung an Ihrem Standort.

Mit der zukunftssicheren LTE-M-Mobilfunktechnologie, die eigens für Anwendungen im Industriellen IoT entwickelt wurde, in dem es auf hohe Zuverlässigkeit ankommt, ist die kontinuierliche Vernetzung Ihrer Mitarbeiter gewährleistet. Während andere vernetzte Gaswarngeräte noch auf die veraltete 3G-Technologie setzen, nutzt das Ventis Pro5 Mehrgas-Warngerät von Industrial Scientific die LTE-M-Technologie zur Verbindungsherstellung. So ist die Zukunftssicherheit Ihrer Investitionen auf Jahre hinaus gesichert.

Erleben Sie Mobilfunkvernetzung in Aktion

Ein normaler Arbeitstag könnte für einen vernetzten Mitarbeiter folgendermaßen ablaufen: Mike beginnt seine Schicht und geht in den Werkzeugraum, um ein mobilfunkfähiges Ventis Pro5 zu holen. Er verbindet das Gaswarngerät mit seinem iAssign Tag, der seinen Namen im Gerät registriert. Anschließend begibt sich Mike zu dem Tank, mit dessen Überprüfung er beauftragt wurde, wo sein Gaswarngerät seine Position registriert. Während Mike die Probe nimmt, erkennt sein Gaswarngerät eine hohe H2S-Konzentration und löst einen Alarm aus. Mikes Name, seine Position und die Daten zu dem gefährlichen Gas werden sofort von seinem Gaswarngerät über die Mobilfunkverbindung an eine Software zur Live-Überwachung übertragen und Sie erhalten eine Textnachricht mit diesen Informationen. Sie überzeugen sich mithilfe einer Zwei-Wege-SMS davon, dass Mike in Sicherheit ist, und sehen auf der Karte Ihrer Anlage nach, ob Mike die Gefahrenzone verlassen hat. Sobald Mike sich in Sicherheit gebracht hat, können Sie dem Alarm nachgehen und die Ursache des H2S-Vorfalls ermitteln, um in Zukunft solche Ereignisse verhindern zu können.

Geräteeinsatz optimieren, Wartung priorisieren, Geld sparen

Während im Hinblick auf Vernetzung und Live-Überwachung der Schwerpunkt auf die Reaktion bei Notfällen gelegt wird, bieten sie noch einen weiteren wichtigen Vorteil: die Ermittlung von Trends zu Standortsicherheit und Produktivität. Mit der Verfügbarkeit von Sicherheitsdaten in Echtzeit ist bei Ereignissen eine sofortige Nachforschung möglich und nicht erst Tage oder Wochen später. Anschließend können Wartungsmaßnahmen priorisiert werden, um teure Ausfallzeiten zu vermeiden.

Herkömmliche Lösungen für die Live-Überwachung erfordern zusätzliche Geräte, um vernetzte Gaswarngeräte zu unterstützen. Dank der Vernetzung über Mobilfunk lassen sich diese Extrakosten vermeiden. Wenn in der Anlage schon Ventis Pro5 Gaswarngeräte verwendet werden, müssen die Mitarbeiter nicht an neuen Geräten geschult werden. Sie können Ihre Mitarbeiter an einem für viele Anwendungen einsetzbaren Gaswarngerät schulen und verringern so das Risiko und den Aufwand, den der Einsatz verschiedener Geräte mit sich bringt.

Erfahren Sie mehr über die Vernetzung des Ventis Pro5 per Mobilfunk.