Warum wir die Überwachung von Gasen in die Pläne für die Vernetzung integrieren sollten

Warum wir die Überwachung von Gasen in die Pläne für die Vernetzung integrieren sollten

Dave Wagner | Dienstag, 28. Juli 2020

Geben wir es zu: wir sind süchtig nach unseren Smartphones. Wir können nicht mehr ohne sie leben. Ohne sie verlassen wir weder unser Haus noch einen Raum. Falls wir unser Smartphone mal verlegt haben, überkommt uns eine Panik, die sich erst wieder legt, wenn wir dieses kleine, akkubetriebene Gerät, auf dessen Touchscreen wir andauernd mit unseren Daumen herumtippen, wieder in Händen halten. Warum? Weil wir das unwiderstehliche Bedürfnis haben, ständig vernetzt zu sein. 

So ist es. Wir müssen vernetzt sein. Wir müssen regelmäßig unsere Lieblingsseiten in den sozialen Medien aufrufen. Wir müssen im Internet nach Informationen surfen, wenn uns das Verlangen danach überkommt. Wir müssen auf Apps zugreifen, mit denen wir alles Mögliche machen, beispielsweise eine Partie Fantasy-Fußball spielen oder den Weg nach Hausse anzeigen lassen. Wir müssen unmittelbar mit unseren Freuden und der Familie über Sprach- oder Textnachrichten kommunizieren, und gelegentlich müssen wir auch ihren Aufenthaltsort abrufen. (Ein Eingeständnis: auch der Autor dieser Zeilen kann gelegentlich nicht widerstehen.) 

Angesichts dieses starken Bedürfnisses nach Vernetzung stellt sich die Frage, warum wir nicht ein ebenso starkes Bedürfnis nach der Vernetzung mit Sicherheitsgeräte haben, die uns bei der Arbeit das Leben retten könnten?

Zwar haben wir mittlerweile die Ära der Wireless-Überwachung von Gasen und der vernetzten Sicherheit erreicht, doch die Menschen tun sich noch schwer damit, eine Vernetzung im Rahmen der Sicherheit zu akzeptieren. Das ist einigermaßen überraschend, denn es ist ganz einfach, mit den Vorteilen zu argumentieren, die eine Vernetzung von Gaswarngeräten bietet.

Vorteil Nummer eins: Verbindung zu anderen Menschen

Beginnen wir mit dem Offensichtlichsten. Über unsere Mobiltelefone können wir uns mit unseren Freunden und der Familie vernetzen. Es ist nützlich, ein Treffen mit Freunden per Textnachricht zu verabreden oder vom Auto aus kurz Zuhause anzurufen und mitzuteilen, dass wir auf dem Weg sind. Aber diese Bequemlichkeiten machen für unser Leben keinen wirklichen Unterschied. Auf der anderen Seite ist eine Vernetzung mit Kollegen bei der Arbeit etwas, das den entscheidenden Unterschied ausmachen kann. Über die Peer-to-Peer Wireless-Netzwerke in unseren Gaswarngeräten können wir uns mit jedem Kollegen in der Nähe vernetzen. Mit nur einem Tastendruck können wir alle in unserer Nähe alarmieren, wenn wir in Schwierigkeiten sind und Hilfe benötigen. Falls wir einen Unfall oder einen medizinischen Notfall erleiden und bewusstlos sind, erhalten alle im Netzwerk angemeldeten Kollegen eine Alarmmeldung, die sie über den Notfall informiert, sodass sie zu Hilfe eilen können. Wenn es auf Sekunden ankommt, könnte diese Vernetzung sicher den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Natürlich könnten wir auch mit dem Mobiltelefon Hilfe rufen. Doch wenn eine Arbeit das Tragen eines Gaswarngeräts erfordert, dürfen wir dabei wahrscheinlich kein Mobiltelefon mit uns führen.

Vorteil Nummer zwei: Vernetzung mit unserer Umgebung

Obwohl sie uns über die Ereignisse um uns herum mehr erzählen können, als wir jemals wissen müssen, können unsere Mobiltelefone keine Gase erkennen. Wenn ein Gaswarngerät eine Gefahr in der Umgebung erkennt und uns darauf hinweist, hat es seinen Zweck erfüllt und uns eventuell sogar das Leben gerettet. Wenn ein Gaswarngerät sich mit den Kollegen in unserer Nähe vernetzt und diese über die von unserem Gaswarngerät erkannte Gefahr informiert, haben wir unter Umständen auch ihnen das Leben gerettet. 

Vorteil Nummer drei: Vernetzung mit unserem Standort

Es gibt jede Menge Smartphone-Apps, mit deren Hilfe wir den Aufenthaltsort unserer Familienmitglieder herausfinden können. Bei unseren Kindern tun wir das ständig – nicht weil wir in ihre Privatsphäre eindringen möchten, sondern weil wir uns um ihre Sicherheit sorgen. Wir können dieselben Vernetzungsmöglichkeiten für Tracking-Technologien bei Mitarbeitern einsetzen, um sie über die Gaswarngeräte oder andere vernetzte Geräte zu orten. Um es noch einmal zu betonen, wir tun das nicht, weil wir jede Minute am Tag wissen möchten, wo sich die Mitarbeiter aufhalten, sondern weil es unsere Aufgabe ist, für ihre Sicherheit zu sorgen. Falls allein arbeitende Personen während der Arbeit in eine Notsituation geraten, müssen wir sie unbedingt orten können. Das gleiche gilt für die Arbeiter in der Anlage. Wenn wir wissen, dass ein Team in der Anlage aufgrund von austretenden Gasen in Gefahr geraten könnte, dann ist es von unschätzbarem Wert, dieses Team alarmieren zu können, damit es sich in Sicherheit bringen kann.

Vorteil Nummer vier: Verknüpfung mit Einblicken

Die Smartphone, die wir so lieben, sammeln tonnenweise Daten über uns und geben diese weiter. Apps erfassen jeden unserer Schritte und wissen, was wir kaufen und manchmal auch, worüber wir reden. Meist wären wir dazu in der Lage, das zu unterbinden, doch wir tun es nicht. Warum? Weil diese Daten für uns nützlich sind. Indem wir unsere Daten preisgeben, erhalten wir gute Empfehlungen für ein Produkt oder einen heißen Tipp für ein großartiges Restaurant. Aber macht es für unser Leben wirklich einen Unterschied? Unsere Gaswarngeräte sammeln eine gewaltige Menge an Daten darüber, welchen Stoffen wir bei der Arbeit ausgesetzt waren. Und dies macht sicherlich einen Unterschied. Mithilfe dieser Daten können wir Gefahren identifizieren, über die wir ansonsten gar nicht Bescheid wüssten. Wir können sie nutzen, um vorherzusagen, wo Unfälle wahrscheinlich sind und Änderungen in diesen Umgebungen vornehmen oder unsere Arbeitsweise dort anpassen, um eine Tragödie zu verhindern. Die von uns getragenen Gaswarngeräte erfassen Daten, die jeden Tag dazu beitragen, Menschenleben zu retten. Wie oft schaffen unsere Mobiltelefone das?

Allgegenwärtige Vernetzung

Sobald das aktuellste und tollste neue Smartphone auf den Markt kommt, rennen wir in den Laden, um es zu kaufen. Es erleichtert uns ganz einfach das Leben. Es stellt schneller eine Verbindung her oder bietet eine bessere Bildqualität oder verfügt einfach über die aktuellsten und besten Apps. Wir möchten die ersten sein, die es ausprobieren und unser Bedürfnis nach Vernetzung lässt uns nicht ruhen, bis wir es in Händen halten.

Aber wenn die aktuellsten Gaswarngeräte oder Geräte für vernetzte Sicherheit auf den Markt kommen, nehmen wir diese nur zögerlich an. Wir möchten nicht die ersten sein, die sie ausprobieren. Wir stehen der Technologie skeptisch gegenüber und stellen ihre Zuverlässigkeit in Frage. Andererseits ist die Handytechnologie ebenso wenig perfekt wie die Wettervorhersage – dennoch stellen wir sie nicht in Frage. Geräte für vernetzte Sicherheit wie unsere Gaswarngeräte bieten uns mehr Sicherheit und können uns darüber hinaus sogar unser Arbeitsleben erleichtern und die Produktivität verbessern.

Schieben wir unsere Ängste beiseite und lassen wir dies zu dem Jahrzehnt werden, in dem wir unserem Bedürfnis nach allgegenwärtiger Vernetzung nachgeben. Entsprechend eingesetzt können wir mithilfe der Vernetzung unser Arbeitsleben erleichtern – und sogar Menschenleben retten.