Die beiden für Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen wichtigsten Funktionen von Gaswarngeräten

Die beiden für Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen wichtigsten Funktionen von Gaswarngeräten

Dante Moore | Dienstag, 26. Januar 2021

In der Versorgungswirtschaft stellt die Überwachung von Gasen eine wichtige Sicherheitsmaßnahme dar. Allerdings ist beim Einsatz von Gaswarngeräten in Versorgungsunternehmen die Konfiguration für die jeweilige Aufgabe oft gar nicht so einfach. Ein typisches Beispiel: zu den Arbeiten in der Versorgungswirtschaft gehören unter anderem das Ausheben von Gräben, Arbeiten in Schächten, das Verlegen/Reparieren von Kabelleitungen, die Überwachung der Stromverteilung usw. Bei allen diesen Beispielen (und vielen anderen Arbeiten) ist eine Überwachung von Gasen erforderlich und schon bei den wenigen oben angeführten Beispielen kann sich die Konfiguration des hierfür verwendeten Gaswarngeräts bereits erheblich unterscheiden.

Das Risiko könnte gar nicht größer sein. Gerade in der Versorgungswirtschaft ereignen sich viel zu viele Todesfälle, die vermeidbar gewesen wären, wenn der betreffende Mitarbeiter nur über die entsprechende Ausrüstung verfügt und diese auch korrekt eingesetzt hätte.

Wie können Sie es also Ihren Mitarbeitern erleichtern, mithilfe von Gaswarngeräten sicher zu arbeiten? Erstellen Sie ein Gaswarngeräteprogramm auf der Basis von intelligenten und multifunktionalen Geräten.

Behalten Sie den Überblick
bei der Überwachung von Gasen

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die eine Überwachung von Gasen einfach macht.

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Denken Sie an die Stromverteilung und Arbeiten in Schächten. Wenn Sie in diesen Bereichen arbeiten, wissen Sie, dass es im Sommer ganz schön hart werden kann. Wenn die Temperatur im Freien tagelang über 37° C liegt, kommt es wegen der Hitze schnell zu Stromausfällen. Das heiße Wetter löst Fehlfunktionen an der Ausrüstung aus und manchmal sogar einen Brand. In diesen Fällen müssen die Mitarbeiter der Versorgungsunternehmen sich nicht nur mit den Gefahren aufgrund der Hitze herumschlagen, sie müssen sich auch in Schächte oder unterirdische Kammern begeben, in denen eventuell Gefahren durch Gas auf sie lauern, und dort die fehlerhaften Geräte reparieren – und das möglichst schnell.

Damit ist unter Umständen die Katastrophe schon vorprogrammiert, denn wer in Eile ist, stellt die Sicherheit nicht immer an erste Stelle. Denn es geht hier nicht nur um die Gase, die sich vielleicht vor dem Betreten in diesem beengten Raum angesammelt haben könnten. Zusätzlich müssen Mitarbeiter auch berücksichtigen, dass die fehlerhaften Geräte eventuell giftige Dämpfe abgesondert haben könnten.

Je nach Situation könnten die Mitarbeiter sich dadurch in einer Umgebung befinden, in der hohe Konzentrationen unterschiedlicher Gase vorhanden sind, oft auch Kohlenmonoxid. Ist die Konzentration von Kohlenmonoxid hoch genug, könnte dies das Tragen von Atemschutzgeräten erfordern, damit eine vollständige Ausführung der Arbeiten unter sicheren Bedingungen gewährleistet und die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung ausgeschlossen werden kann.

In beengten Räumen wie Schächten oder unterirdischen Kammern empfiehlt sich der Einsatz eines Gaswarngeräts mit Pumpe, um die Atmosphäre vor dem Betreten überprüfen zu können. Abhängig von den Gaskonzentrationen in der Atmosphäre ist für die Durchführung der Arbeiten unter Umständen zusätzliche persönliche Schutzausrüstung wie ein Atemschutzgerät erforderlich. Gaswarngeräte mit kundenspezifischen Alarmmeldungen können diese Entscheidung erleichtern, indem sie am Display Meldungen wie „Atemschutz tragen“ anzeigen, sobald aufgrund der Gefahren durch Gas zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind.

Bei Fällen, in denen erhöhte Gaskonzentrationen vorliegen und die Durchführung wichtiger Arbeiten an Versorgungsleitungen mit einer persönlichen Schutzausrüstung ausgeführt werden muss, wird die Überwachung von Gasen komplizierter. In solchen Situationen löst das Gaswarngerät einen Alarm aus und der Mitarbeiter ignoriert die Messwerte sowie den akustischen und visuellen Alarm des Geräts, da er bereits weiß, dass in der Umgebung Gas vorhanden ist. An diesem Punkt setzt die Alarmmüdigkeit ein. Die Gefahr besteht nun darin, dass Mitarbeiter das Gaswarngerät nicht weiter beachten und dadurch unter Umständen wichtige Warnungen vor brennbaren Gasen übersehen. Durch die Verwendung von Gaswarngeräten mit quittierbaren Alarmen lässt sich diese Gefahr ganz einfach umgehen. Sie können das Gaswarngerät so programmieren, dass die Mitarbeiter den Alarm für ein Gas quittieren können und trotzdem gewarnt werden, falls sich die Bedingungen ändern. Steigt die Konzentration eines anderen Gases auf ein gefährliches Niveau, werden sie durch das Gerät entsprechend gewarnt.

Bei einer größeren Gefahr für die Öffentlichkeit müssen sich Mitarbeiter manchmal in unsicheres Terrain begeben, doch Gaswarngeräte mit benutzerspezifischen Alarm-Handlungsanweisungen und quittierbaren Alarmen unterstützen sie dabei, möglichst sichere Entscheidungen zu treffen.