Könnte Ihr Rettungsdienst oder Ihre Feuerwehr gefährliche Kohlenmonoxidkonzentrationen übersehen?

Könnte Ihr Rettungsdienst oder Ihre Feuerwehr gefährliche Kohlenmonoxidkonzentrationen übersehen?

Industrial Scientific | Freitag, 26. Juni 2020

Ein Team des Rettungsdienstes einer großen städtischen Feuerwehr wird in ein Hotel vor Ort gerufen, wo sie auf eine Frau treffen, die über Übelkeit klagt, sich schwach fühlt und nicht aus dem Bett aufstehen kann. Anhand der Symptome ist die Diagnose schnell klar: es ist Grippesaison und in diesem Jahr fällt sie besonders heftig aus. Die Frau zeigt scheinbar alle typischen Symptome einer Infektion. Bingo. Sie wird auf eine Trage gelegt und ins Krankenhaus gefahren.

Noch bevor der Tag zu Ende ist, geht ein alarmierender Anruf auf der Feuerwehrwache ein. Die Frau hatte gar keine Grippe. Es handelte sich vielmehr um eine Kohlenmonoxidvergiftung. Sofort rücken die Feuerwehrleute wieder aus zum Hotel, doch dieses Mal, um es zu evakuieren. Bei ihrer Ankunft beginnen die Rettungsteams damit, die Räume zu durchsuchen. Sie halten dabei nach Menschen Ausschau, die eine gefährliche Menge an Kohlenmonoxid eingeatmet und das Bewusstsein verloren haben. Es dauert nicht lange, bis bei Gericht erste Klagen eingereicht werden.

Wenn Sie mehr über diese tragische Geschichte erfahren möchten, sollten Sie mit dem pensionierten Feuerwehrkommandanten Joe Buckley sprechen. Er war 25 Jahre lang Feuerwehrmann im Großraum Pittsburgh und hat bei seinen Treffen mit anderen Feuerwehrleuten aus den ganzen USA immer wieder ähnliche Geschichten gehört. Die Einzelheiten variieren, doch sie gleichen sich im Kern – mit den besten Absichten handelnde, aber schlecht ausgestattete Rettungsteams übersehen eine Kohlenmonoxidvergiftung, da ihre Symptome denen einer Grippe oder einer Lebensmittelvergiftung so ähnlich sind.

Seit er bei der Feuerwehr pensioniert wurde, arbeitet Buckley für Industrial Scientific als Schulungsspezialist. In dieser Funktion bringt er Erstversorgern bei, wie sie tragbare Gaswarngeräte richtig einsetzen. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung ist er davon überzeugt, dass alle Erstversorger, die ein Gebäude betreten, mit einem tragbaren Gaswarngerät zur Erkennung von Kohlenmonoxid (CO) ausgestattet sein müssen. Das Gaswarngerät ist ein wichtiges Hilfsmittel, ohne das ein Erstversorger nicht erkennen kann, welche Gefahren in dieser Umgebung drohen.

FEUER UND NOTFALLTEAMS

Feuer und Notfallteams

Sprechen Sie mit einem Experten

Denken wir nur mal an das Rettungsteam, das auf den Notruf der Frau im Hotel reagierte. Sie hatten einen Tunnelblick, was jedem von uns passieren kann. Sie waren davon überzeugt, dass die Daten nur eine einfache und zwingende Schlussfolgerung zuließen: die Frau war an einer Grippe erkrankt. Stellen wir uns im Vergleich dazu einmal vor, dass das Team mit einem kleinen CO-Gaswarngerät ausgestattet gewesen wäre. Dies hätte schon beim Betreten des Gebäudes Alarm geschlagen und das Team auf eine gefährliche CO-Konzentration aufmerksam gemacht. So hätte das Team sofort gewusst, dass jeder im Hotel sich in Gefahr befand und das Gebäude schnellstens evakuiert.

Bei Kohlenmonoxid handelt es sich um ein heimtückisches Gift, das geradezu dafür gemacht ist, ahnungslose Opfer in die Irre zu führen. Es ist unsichtbar und geruchlos und damit unmöglich ohne spezielle Ausrüstung zu erkennen. Eine CO-Vergiftung wird oft mit einer Grippe verwechselt, weil sich viele der Symptome ähnlich sind, beispielsweise die Übelkeit, Unwohlsein, Kopfschmerzen und Schläfrigkeit. Dazu kommt, dass die Gefahr einer CO-Vergiftung gerade in den kalten Monaten der Grippesaison am höchsten ist. Sobald die Temperaturen in den Keller gehen, schüren die Leute ihre Holz- und Petroleumöfen an – beides Quellen für CO-Lecks, wenn es sich um ein defektes oder nicht richtig belüftetes Gerät handelt.

Am schlimmsten ist jedoch, dass eine tatsächlich von einer CO-Vergiftung betroffene Person sich in tödliche Gefahr begibt, wenn sie den Empfehlungen zum Auskurieren einer Grippe folgt. Bei einer Grippe ist es am besten, zu Hause zu bleiben und sich auszuruhen. Doch bei hohen Kohlenmonoxidkonzentrationen hilft nur ein sofortiges Evakuieren. Tragischerweise wird den Opfern einer CO-Vergiftung oft empfohlen, nach Hause zurückzukehren und sich auszuruhen – in der gleichen gefährlichen Umgebung, die dafür verantwortlich war, dass sie überhaupt das Krankenhaus aufsuchten.1

Und jetzt kommen die guten Nachrichten. Ein Feuerwehrmann muss keine sperrigen Geräte zur Luftmessung mit sich herumschleppen, um die Luftqualität innerhalb eines Gebäudes überprüfen zu können. Die tragbaren Gaswarngeräte von Industrial Scientific sind benutzerfreundlich und so klein, dass ein Erstversorger sie standardmäßig als Teil der Ausrüstung mit sich führen kann. Werden gefährlich hohe CO-Konzentrationen erkannt, ertönt ein akustischer Alarm. In diesem Fall gibt es nichts mehr zu überlegen.

Diese kompakten Gaswarngeräte sind sehr flexibel konfigurierbar und können bis zu fünf Gase gleichzeitig überwachen. So könnte sich eine Feuerwehr dazu entschließen, zusätzliche Sensoren zu installieren, um nicht nur vor CO, sondern auch vor anderen häufig auftretenden Gefahren wie Schwefelwasserstoff (H2S), Cyanwasserstoff (HCN) und kritischen Sauerstoffkonzentrationen (O2) gewarnt zu werden.

Angesichts des nahenden Winters werden die Fälle von Grippeinfektionen und CO-Vergiftungen ansteigen. Das ist der beste Zeitpunkt, um einen Blick auf das umfassende Portfolio an Lösungen für Feuerwehren und Notfallteams zu werfen, das Industrial Scientific bereit hält.

 

 1„Die Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung können mit denen einer Grippe identisch sein“, aus den Consumer Reports News: Donnerstag, 7. Januar 2010