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Egal wer Sie sind oder was Sie tun, eine der größten Herausforderungen besteht darin, die eigenen eingeschliffenen Verhaltensweisen auszuhebeln. Manchmal erschweren uns diese eingeschliffenen Verhaltensweisen, sich daran zu erinnern, etwas Einfaches zu erledigen, beispielsweise an eine Erledigung auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. In anderen Fällen können solche Gewohnheiten sogar unser Leben in Gefahr bringen.

Als Menschen reagieren wir oft instinktiv, ohne lange nachzudenken. Wenn jemand in Gefahr ist, möchten wir ihm instinktiv helfen. Wir eilen anderen Menschen in Not zu Hilfe, ohne darüber nachzudenken, dass wir dadurch vielleicht unser Leben aufs Spiel setzen. Manchmal ist dieses Verhalten sehr sinnvoll, beispielsweise wenn wir ein Kleinkind festhalten, damit es nicht stürzt und sich am Kopf verletzt. Leider führt ein solches Verhalten oftmals eher dazu, dass wir eine gefährliche Situation sogar noch verschlimmern. Wenn Sie beispielsweise während der Fahrt mit Ihrem Wagen hart bremsen oder ein Ausweichmanöver machen, um einem Eichhörnchen oder einem anderen kleinen Tier auszuweichen, könnte dies trotz Ihrer guten Absichten zu einem gefährlichen Auffahrunfall führen, in den unter Umständen gleich mehrere Fahrzeuge verwickelt werden.

Obwohl wir am liebsten immer schnell handeln, müssen wir vorher sicherstellen, dass die von uns zur Rettung von anderen ergriffenen Maßnahmen, weder uns noch die Kollegen um uns herum in Gefahr bringen. Was wir tun und wie wir die Entscheidung hierfür treffen, kann letztendlich über den Ausgang einer Situation entscheiden.

Bei Arbeiten in beengten oder geschlossenen Räumen spielt unser Entscheidungsprozess eine große Rolle. Wenn Sie regelmäßig innerhalb oder in der Umgebung von beengten Räumen arbeiten oder wenn Ihr Standort über solche Räume verfügt, müssen Sie sich über die zusätzlichen Gefahren im Klaren sein, die diese Räume darstellen können. Wegen dieser Gefahren haben Organisationen wie OSHA spezielle Richtlinien herausgegeben, die über die Anforderungen für die Durchführung von Arbeiten in diesen Umgebungen informieren.

Eine der größten Herausforderungen ist, dass wir Gaswarngeräte zur Überwachung der Gaskonzentrationen in diesen Räumen einsetzen müssen. Mithilfe dieser Gaswarngeräte lässt sich die Luftqualität vor dem Betreten des beengten Raums kontrollieren. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass keine giftigen oder brennbaren Gase vorhanden sind und das Sauerstoffniveau ausreicht. Eine solche Überprüfung im Vorfeld gewährleistet, dass ein Mitarbeiter nicht schon gleich beim dem Betreten des Raums in Gefahr gerät. Im Anschluss an die Messung der Gaswerte im Vorfeld müssen wir den Raum kontinuierlich überwachen, solange der Mitarbeiter sich darin aufhält. Die Atmosphäre in dem beengten Raum kann sich schnell ändern und ohne kontinuierliche Überwachung könnte der Mitarbeiter giftigen und brennbaren Gasen ausgesetzt sein, ohne es zu bemerken.

Trotz aller Hinweise zum sicheren Arbeiten in beengten Räumen mithilfe von Gaswarngeräten bekommen wir immer wieder Horrorgeschichten zu hören. Den meisten dieser Geschichten ist eines gemeinsam: es gab mehrere Verletzte oder Tote, als Mitarbeiter einem Kollegen zu Hilfe eilten. Wenn wir merken, dass ein Kollege in Gefahr ist, eilen wir instinktiv zu ihm oder ihr, um ihn oder sie zu retten. Aber wenn in der Atmosphäre eine hohe Gaskonzentration vorliegt, kann dieser Instinkt tödliche Folgen haben. Wenn wir ohne nachzudenken den Raum betreten und uns nicht die Zeit nehmen zu verstehen, warum unser Kollege gestürzt ist oder nicht mehr reagiert, dann eilen wir ihm oder ihr zu Hilfe und liegen bald neben der Person, die wir eigentlich retten wollten.

In dieser Situation – selbst wenn wir entsprechend geschult sind – reagieren wir oft instinktiv und versuchen unseren Kollegen zu retten, egal ob wir wieder lebendig rauskommen oder nicht.  Die traurige Wahrheit ist, dass diese instinktive Reaktion, anderen zu Hilfe kommen zu wollen, der Grund für 60 % aller Todesfälle von vermeintlichen Rettern in beengten Räumen ist. Zu diesen zählen auch jene, die bei dem Versuch, ihre Kollegen zu retten, ihr Leben verloren oder verletzt wurden.

Nutzen von Instinkten und Einblicken

Wenn also die Gefahr besteht, dass unsere Instinkte uns in die Irre leiten, wir andererseits jedoch nicht einfach tatenlos bleiben können, dann bietet uns der Einsatz von Technologie die Möglichkeit, bessere Entscheidungen zu treffen.

Dank der modernen Technologie in den Gaswarngeräten können wir nun fundiertere, schnellere und sicherere Entscheidungen treffen, um den Tod von Mitarbeitern in beengten oder geschlossenen Räumen zu verhindern. Einige tragbare Gaswarngeräte und Bereichsüberwacher sind mit Wireless-Technologie ausgestattet, die eine Weitergabe von Messwerten, Totmann- oder Notfallalarmen von Gerät zu Gerät ermöglicht. Diese Technologie sorgt dafür, dass sich das Gerät gleich beim Einschalten automatisch mit anderen Gaswarngeräten im gleichen Netzwerk vernetzt, um die im Inneren eines beengten Raums gemessenen Gaswerte an ein Gerät außerhalb zu übertragen.

Sind die Gaswarngeräte auf diese Weise miteinander gekoppelt, sehen wir sofort, ob einer der Kollegen in Gefahr ist. Löst das Gaswarngerät eines Teammitglieds einen Alarm aus, ist sofort ersichtlich, um wessen Gerät es sich handelt und warum das Gerät den Alarm ausgibt. Dies gibt den Kollegen die Möglichkeit, welche Schutzmaßnahmen sie ergreifen müssen, bevor sie einen Rettungsversuch unternehmen können.

Nehmen wir als Beispiel einmal an, dass Jane, die in einem beengten Raum arbeitet, plötzlich einer Konzentration von 300 ppm H2S ausgesetzt ist und nun bewusstlos in dem beengten Raum liegt. Janes Gaswarngerät löst wegen der 300 ppm H2S einen Alarm aus und zusätzlich einen Totmannalarm, da Jane sich nicht mehr bewegt. Außerhalb des beengten Raums befindet sich John, der den hohen H2S-Wert von Janes Gerät und den ausgelösten Totmannalarm nun auf seinem Gaswarngerät angezeigt bekommt. Da John nun über die Situation informiert ist, kann er schnell entscheiden, ob er Kollegen kontaktieren oder den Bereich lüften soll. Außerdem weiß er dank der Werte, welche Ausrüstung er benötigt, um einen Rettungsversuch zu starten. Die in ihre Gaswarngeräte integrierte Wireless-Technologie ermöglicht es John, innerhalb von Sekunden eine fundierte Entscheidung zu treffen, die auf Fakten und nicht auf Vermutungen basiert.

Abgesehen davon, dass sie unter Umständen Leben retten kann, ist der größte Vorteil dieser Technologie, die durch sie mögliche Vernetzung in Bereichen ohne Mobilfunk- oder WLAN-Infrastruktur. Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass das Netzwerk bereits in die Gaswarngeräte integriert ist. Ein Mitarbeiter muss lediglich sein Gerät einschalten, um es mit anderen Gaswarngeräten zu vernetzen – es ist keinerlei Unterstützung durch die IT erforderlich.

Die Durchführung von Arbeiten in gefährlichen Umgebungen, vor allem in beengten oder geschlossenen Räumen, ist immer eine Herausforderung. Wenn wir allerdings lernen, unser Verhalten zu ändern und moderne Technologien in unsere Verfahren zu integrieren, werden wir effizienter arbeiten und auch Leben retten können.